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Schwarza zeigt seine Klasse oder wir werden immer besser!

Am Samstag fand er also statt, unser Heimwettkampf, genannt Heidecksburgpokal, auf den in den letzten Wochen und vor allem Tagen eifrig hingearbeitet wurde.

Zum 14. Mal rief der SV 1883 Schwarza zum Kräftemessen im Nachwuchsjudo auf und dem Ruf folgten in diesem Jahr sage und schreibe über 270 Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U9, U11 und U13 aus ca. 30 Vereinen. Judoka, Eltern und Unterstützer strömten aus kleinen und großen Städten und Orten aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern herbei; der Parkplatz vor der Wettkampfhalle füllte sich bis auf den allerletzten Fitzel. Und auch ein paar Sportler aus Brandenburg waren mit von der Partie, wie unsere langjährige Gaststarterin Ashley Krupper vom KSC Asahi Spremberg, die es sich nicht nehmen ließ, teilzunehmen und einen ersten Platz einzufahren.

Eröffnet wurde das Turnier etwas vor der Zeit von Abteilungsleiter Thomas Schauseil. Anwesend waren u. a. der 1. Vorsitzende des SV 1883 Schwarza, Klaus Karpinsky, und der Vorsitzende des Ältestenrates, Erich Gutschner. Anzumerken ist, dass es aus unserer Sicht nicht selbstverständlich war, dass Herr Karpinsky seine Pflicht wie bei jedem unserer Turniere auch am Samstag wieder tat. Dafür gebührt ihm unsere Anerkennung und wir wünschen ihm gesundheitlich alles Gute für die Gegenwart und Zukunft.

Auch Auszeichnungen wurden wieder vorgenommen. Unser sportlicher Leiter Stefan Giller würdigte im Namen der Abteilung das Engagement unserer Trainer- und Kampfrichternachwuchskräfte Lisa Hettwer, Jessica Voigt und Jonas Schwarz mit neuen Judo-Kampfanzügen, sogenannten Gis. Jonas Schwarz zeigte im Folgenden einmal mehr, was in ihm steckt, indem er einen großartigen Job als Chef über die Listenführer und Tischbesetzungen erledigte und damit die zentrale Verantwortung für den reibungslosen Ablauf des Turniers wahrnahm. 

Außerdem war der Geschäftsführer des TJV und Vorsitzende des Fördervereins, Tony Stegmann, aus Erfurt angereist, da der Heidecksburgpokal im letzten Jahr genau wie der diesjährige ein Ranglistenturnier unter der Verantwortung des Fördervereins Judo-Teams Thüringen e.V. war und daher die Besten des Vorjahres rückwirkend geehrt wurden. 

Das bewährte Konzept der vier auf Eck angelegten Wettkampfmatten wurde beibehalten und durch die zeitversetzt stattfindenden Kämpfe der U11 und die parallel abgehaltenen Siegerehrungen wurde die Effizienz des Wettkampfes noch einmal deutlich erhöht, sodass das Turnier trotz der nach 2017 zweitgrößten Teilnehmerzahl überhaupt ca. 16:00 Uhr relativ zeitnah beendet werden konnte.

Die Organisation klang auch bei den Gästen an und wurde vielfach gewürdigt. Die vielleicht schönste Art und Weise wurde von einem Schwarzaer Sportfreund im Hören aufgefangen:

„Das sieht doch schon gut aus, die wissen wie das geht!“

Nach Meinung von Stefan Giller, der an diesem Tag einer der verantwortlichen Trainer war, zeichnete sich das Kampfniveau in diesem Jahr außergewöhnlich hoch und er lobte den breit gestreuten Kampfeswillen und die Einsatzbereitschaft der Schwarzaer Starter. Im Detail äußerte er sich wie folgt:

„Für unsere jüngsten Fighter Moritz Habel, Bastian George, Luca und Luisa Rudolf sowie Max Ohlwein waren die Gegner in Rudolstadt eine große Herausforderung. Trotzdem gelang es ihnen, jeweils einen Kampf für sich zu entscheiden und auch in den nicht gewonnenen Kämpfen mutig aufzutreten. Für eine Überraschung sorgten Marlon Müller und Simon Schreiber. Beide konnten sich auch gegen erfahrenere Judoka durchsetzen und kamen dabei zu schönen Ippons. Dass Tabata Hertel nach einer sehr langen Wettkampfpause wieder auf die Wettkampfmatte zurückkam war Klasse! Es gelang ihr dabei sogar gegen die Gothaerin Anastasia Arnold über sich hinauszuwachsen und als Siegerin von der Matte zu gehen. Julian Schreiber und Tobias Voigt hatten als jüngste Jahrgänge im Feld der U13 einen schweren Stand. Beide verkauften sich dennoch gut und konnten mit dem einen oder anderen Sieg die Konkurrenz mächtig ärgern. Die etablierten Kämpfer Jonas Kreuder, Maxim Konkin, Kevin Maurer und Aaron Dathe kämpften sich in ihren Gewichtsklassen jeweils unter die Top Five. Schön zu sehen war hier, dass die vier nie aufgaben und Kämpfe teilweise in letzter Sekunde für sich entscheiden konnten. Insgesamt zeigte das Team eine sehr gute Kampfleistung.“

In der olympischen Mannschaftswertung belegte der JC Leipzig Platz 1, der JC Jena Platz 2 und der FSV 1950 Gotha Platz 3. Der SV 1883 Schwarza erreichte mit einmal Gold für Simon Schreiber, zweimal Silber für Aaron Dathe und Marlon Müller sowie viermal Bronze für Max Ohlwein, Luisa Rudolf, Jonas Kreuder und Kevin Maurer immerhin Platz 16. Dies zeigt, wie stark die Konkurrenz in diesem Jahr war.

Durch das vergleichsweise schnelle Ende und den reibungslosen Ablauf wurde auch dieser Heidecksburpokal wieder zu einem vollen Erfolg, der den guten Stand des SV 1883 Schwarza in der Thüringer Judolandschaft und darüber hinaus verfestigt. Doch auch 2019 galt: ohne Sponsoren und ehrenamtliche Helfer hätte es keinen Pokal gegeben. Daher danken wir unseren Hauptsponsoren an dieser Stelle ganz herzlich: der EVR, Herzgut, der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt, der Nestler-Mühle Rudolstadt/Schwarza, der RUWO sowie der Familie Deregowski von Garten, Gaumen und mehr, die uns auch in diesem Jahr wieder hochwertige Sachpreise für die Plätze Eins bis Drei gestiftet hat. Mögen sie, unsere Unterstützer, uns noch lange erhalten bleiben. Und der Vorstand der Abteilung Judo des SV 1883 Schwarza bedankt sich selbstverständlich bei allen ehrenamtlichen Helfern rund um den Wettkampf, die den vergangenen Samstag möglich gemacht haben, besonders bei unserem Brat- und Cateringteam, deren Arbeit auch in diesem Jahr wieder bei zahlreichen Besuchern wohligen Anklang gefunden hat.

Für nächstes Jahr nehmen wir uns nichts geringeres vor, als noch besser und effizienter zu werden und den Pokal noch mehr zum Gemeinschaftsprojekt aller Schwarzaer Judo-Mitglieder zu machen, frei nach dem Motto: „Erfolg hat drei Buchstaben: T-U-N!“ In dem Sinne tun wir es und bis zum nächsten Mal!

10./11.2.2019

Welf K. Schauseil

Fotos: Thomas Schauseil

 

 

 

 

 

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