AllgemeinStartseite

Matthias Herlitze und Jessica Voigt bilden sich weiter

Im Windschatten der Pandemie kam es zur Fortbildung zweier Judofunktionäre des SV 1883 Schwarza. Abteilungsleiter Matthias Herlitze absolvierte im Zeitraum von Januar bis Juli 2021 eine Weiterbildung zum „Vereinsmanager-C“, in der er sich in einem „Blended Learning“ genannten Mischformat aus Präsenz- und Onlinestunden, dass aufgrund der Umstände stärker auf digitale Formate setzte als normal, mit Theorie- und Praxisaufgaben, z. T. im Selbststudium, und immer ausgerichtet am eigenen Verein, befasste. Die Inhalte waren u. a. Leadership, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Rechtliches. Die Abschlussprüfung legte der Schwarzaer Judo-Chef in Form einer Projektarbeit inklusive Verteidigung mit dem Thema „Ausrichtung einer Judo-Meisterschaft“ ab. Die mündliche Vorstellung war leider auch das einzige Format, das im echten Leben stattfinden konnte, umso mehr freute sich der Schwarzaer über die vielen kreativen Ideen seiner Kollegen, wie ein Ringerball, ein Sommercamp oder ein Selbstverteidigungskurs. Er bedankt sich bei Heike Wichmann, Steffen Sindulka und allen anderen engagierten Referenten, die den Lehrgang trotz der komplizierten Umstände möglich gemacht haben.

Auch Jessica Voigt blieb nicht untätig und absolvierte eine Ausbildung zur „Trainerin-C“ im Bereich Breitensport, die bereits am 20. September 2019 begann. Nach zwei Wochenendeinheiten an der Landessportschule Bad Blankenburg war dann allerdings auch schon wieder Schluss: Corona – Sie ahnten es bereits. Allerdings ging es auch hier digital weiter, sodass die Judo-Nachwuchsfunktionärin im Frühjahr 2021 ihren Pflichtteil in der Kampfrichterausbildung absolvieren und im Juni ihren Lehrgang abschließen konnte. Am 10. Juli folgte dann die Prüfung in Form eines Tests und einer geplanten Trainingseinheit als Lehrprobe mitsamt schriftlicher Ausführung, die sie mit Bravour bestand. Die Fortbildung hat der Schwarzaerin trotz einigem Stress viel Freude bereitet. Jetzt möchte sie ihr neu erworbenes Wissen so bald wie möglich innerhalb des Vereins beim Judotraining zur Anwendung bringen.

Der Abteilungsvorstand beglückwünscht die beiden zu ihren bestandenen Prüfungen und bedankt sich bei ihnen in aller Form dafür, dass sie ihre Freizeit einsetzen, um das Ehrenamt und den Judosport weiter voranzubringen, was alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist.

20.07.2021, WKS

Print Friendly, PDF & Email